Unwetterwarnungen

Unwetterwarnung für Main-Taunus-Kreis :
Es ist zur Zeit keine Unwetterwarnung aktiv.
Insgesamt sind 0 Unwetterwarnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf https://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr

Wussten Sie schon, dass...

...die Feuerwehr Bremthal an Einsätzen auf dem ICE-Streckenabschnitt von Frankfurt bis Limburg zusammen mit anderen Spezialisten beteiligt ist?

Termine

Keine Termine

Auch zwischen den Jahren waren die Kameraden der Feuerwehr Bremthal nicht unaktiv. 

Am 30. Dezember traf man sich zum technischen Dienst. Hier wurden alle der vier Fahrzeuge, sowie der Kommandowagen des Stadtbrandinspektors gewaschen, die Pumpen unserer beiden Löschfahrzeuge durchgecheckt, sowie sämtliche Gerätschaften überprüft. Abschließend wurde noch Gegrillt und die Kameradschaft gepflegt.

 

Der Jahreswechsel war allerdings auch Einsatztechnisch noch einmal spannend für die Aktiven. Nach einer nächtlichen Personensuche, und der am darauffolgenden Morgen stattfindenden Rettung dieser Person, die zwischenzeitlich von Wanderern gefunden wurde, begann das Jahr 2016 mit einem Einsatz am Stadtbahnhof Eppstein. Dort hatte ein Zug einen PKW am Bahnübergang gerammt. Der Hilfeleistungszug der Stadt Eppstein, in diesem Fall bestehend aus der Feuerwehr Eppstein, Vockenhausen und Bremthal konnte die Lage schnell abarbeiten, verletzt wurde glücklicherweise niemand. In der Nacht von Montag auf Dienstag der ersten Januar-Woche meldete sich die Leitstelle über die Funkalarmempfänger erneut. Die Feuerwehr Bremthal wurde zur Amtshlfe für die Polizei alarmiert. Nähere Informationen können sie den Einsatzberichten der Feuerwehr der Stadt Eppstein auf Facebook entnehmen. Hierfür ist es nicht zwingend notwendig, über einen Account zu verfügen. Zwei Kameraden betreuten evakuierte Personen mit Getränken und einem warmen Sitzplatz in unserem MTF.

Am 13. Januar wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Niederjosbach sowie der Drehleiter aus Vockenhausen zu einem Kaminbrand nach Niederjosbach alarmiert. Die Lage konnte aber schnell aufgeklärt werden, nachdem die Räumlichkeiten mittels Wärmebildkamera sowie CO-Messgerät ohne Ergebnis abgesucht wurden. Bei einem Kaminbrand brennt der Russ im Schornstein unkontrolliert ab. Dabei können die Wände reißen, heiße, giftige Gase in den Wohnraum eindringen und die Einrichtung entzünden. Nicht aufgeklärt werden konnte der Grund für die größere Rauchentwicklung.

Noch zu erwähnen ist in diesem Atemzug die erfolgreiche Tannenbaum-Sammelaktion durch die Jugendfeuerwehren im ganzen Stadtgebiet. Der Bremthaler Jugendwart Bopp äußerte sich erfreut über die starke Teilnahme der Einsatzabteilung sowie den Jugendlichen. Hiermit bedanken wir uns nocheinmal bei unserem Ortsvorsteher Guido Ernst, der mit einem Traktor die Feuerwehr unterstützte, der Firma Paul Müller und Söhne aus Kelkheim, der Firma Knettenbrech Gurdulic für die Bereitstellung einer Mulde sowie der Firma GalaBau Florian aus Bremthal. Danke sagen möchten wir auch an alle Bremthaler, welche uns durch die
Spenden unterstützt haben. Das gesammelte Geld wird in

Ausbildungsmaterial, Ausflüge sowie das Zeltlager investiert und
ermöglicht somit eine gelungene Jugendarbeit

 

Anbei finden sie auch noch ein paar bildliche Dokumentationen zu dem Jahreswechsel der Feuerwehr Bremthal.

 

Den Beginn der kalten Jahreszeit nahmen wir zum Anlass, den vergangenen Übungsabend über das Thema Schornsteinbrände abzuhalten. Vom Bezirksschornsteinfeger Hr. Alisch bekamen wir deswegen eine Theoretische Einheit dazu.

Schornsteinbrände sind vor allem in der Winterzeit ein Einsatzschwerpunkt vieler Feuerwehren und nehmen viel Zeit in Anspruch. Durch unvollständige Verbrennungen entsteht Hart- bzw. Glanzruß, welcher sich dann unter Umständen im Kamin entzündet. Unvollständig verbrennt ein Stoff, zum Beispiel Holz, wenn es Nass ist, und/oder es unter Sauerstoffmangel verbrennt.  Durch die Feuerwehr wird mittels einer Drehleiter ein Verstopfen des Kamins verhindert. Dessweiteren sorgen wir dafür, dass die im Kamin entstehende Hitze (bis 1500 Grad Celsius können bei einem Kaminbrand entstehen) nicht für eine Ausbreitung des Brandes in die Wohnräume sorgt. Hierfür stehen den Kameraden viele Hilfsmittel zur Verfügung, wie zum Beispiel ein Koffer mit Werkzeug zum Kehren des Kamins, oder eine Wärmebildkamera.

 Für einige Bilder unserer Utensilien für Brände von Kaminen, klicken sie bitte auf das Foto.

 

Vergangenen Freitag trotzten wir der Kälte und wurden von drei Kameraden in einer Stationsausbildung zum Thema Trennen von Materialien/Stromversorgung in der Feuerwehr geschult. Hier wurde uns die Funktionsweise sowie Benutzung von Stromerzeugern, die auf unseren Fahrzeugen verladen sind nähergebracht. Im Anschluss hatten die Feuerwehrmänner und Frauen die Möglichkeit, unseren Trennschleifer sowie die Kettensägen einmal auszuprobieren, zu denen wir zuvor bereits ausführlich informiert wurden.

 

Anschließend gratulieren wir noch unserem stellvertretenden Wehrführer Stefan Röling, der mit Erfolg seinen Lehrgang zum Zugführer nach zwei Wochen auf der Hessischen Landesfeuerwehrschule bestand und nun einen Lösch- bzw. Hilfeleistungszug mit 22 Kräften im Einsatz führen darf. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Diesen Freitag versammelten sich wieder einige Kameraden für den geplanten Übungsabend. Von einem Kollegen wurden wir zum Thema radioaktivität geschult. Eine informative Präsentation zum Thema radioaktivität schulte die Aktiven über Stoffe, Strahlung und Messgeräte der Feuerwehr für radioaktive Stoffe.

Anschließend hatten alle noch einmal die Möglichkeit, die Messgeräte auszuprobieren und sich mit diesen vertraut zu machen.

 

Noch zu erwähnen sind René Bopp und Carsten Lange, die letzten Samstag erfolgreich den Lehrgang zum Langzeitatmer beenden konnten. Langzeitatmer sind Atemschutzgeräte, die es den Trägern erlauben, bis zu 4 Stunden unabhängig von der Umgebungsluft arbeiten zu können, wärend ein normales Atemschutzgerät nach 30 Minuten bereits entleert ist. Die Gruppe der Langzeitatmer im MTK nennen sich das A-Team und werden gesondert bei Unfällen in ICE Tunneln in der Umgebung alarmiert.

Hier noch ein Bild von unseren beiden frisch gebackenen LZA-Trägern bei der Ausbildung:

 

 

Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter den Feuerwehrmännern und Frauen der Feuerwehr Bremthal.

Die Woche begann am Montag direkt um 08:00 Uhr mit einem Einsatz. In einem Objekt im Stadtteil Eppstein war die automatische Brandmeldeanlage eingelaufen.Nach einer kurzen Erkundung stellte sich jedoch herraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, sodass alle 5 Stadtteile die Heimfahrt antreten konnten. Auch der Dienstag war für uns einsatzreich: Um 12:00 Uhr wurden wir zur einer Tragehilfe alarmiert, um eine Patientin aus dem Rettungswagen zurück in die Wohnung zu tragen. Nicht einmal 4 Stunden später wurde durch die Polizei eine Ölspurin Bremthal gemeldet, welche durch uns in Zusammenarbeitmit den Kameraden aus Niederjosbach beseitigt wurde. Die darauffolgenden Tage waren ruhig, erst am Freitag meldete sich der Funkalarmempfänger wieder: Im Ortsteil Niederjosbach war eine Person in einen Schacht gefallen, die Besatzung des RTW forderte die Feuerwehr zur Rettung aus diesem Schacht nach. Ein in der nähe wohnender Feuerwehrmann aus Niederjosbach konnte direkt helfen,sodass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr nötig war.

Am Freitag fand auch die alle zwei Wochen anstehende Übung der Einsatzabteilung statt. Diesmal stand Stationsausbildung auf dem Plan. Wärend die eine Station übte, leckende Behälter abzudichten, wurde bei der zweiten Stationdas Absturzsicherungsset erläutert, und Knoten geübt.

Die Nacht sollte erneut kurz werden für die Aktiven, denn um kurz nach 6 Uhr morgens klingelte erneut der Melder: In Bremthal war die Hydraulikölleitung eines LKW geplatzt, unter viele Liter Hydrauliköl liefen auf die Straße.Die Kameraden nahmen die schmierige Flüssigkeit mit Ölbindemittel auf und reinighten die Straße.

 

Klicken sie auf das Bild um ein paar Eindrücke aus der letzten Woche zu gewinnen.