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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr

Wussten Sie schon, dass...

...die Feuerwehr Bremthal ca. 50 Einsätze pro Jahr bewältigt? Tendenz steigend.

Termine

Keine Termine

Kinderfeuerwehr Bremthal hält Tradition aufrecht

IMG 9228 sAm letzten Dienstag vor den Osterferien lädt die Kinderfeuerwehr Bremthal traditionell zur Hasenolympiade ins Feuerwehrgerätehaus ein. Alle Bremthaler Kinder zwischen 0 und 10 Jahren sind aufgefordert sich in feuerwehrspezifischen und sportlich-spielerichen Disziplinen zu messen. Wer alle Stationen wie zum Beispiel Eierlauf oder Fischen im Bällepool gemeistert hat, bekommt einen Pokal in Form eines Riesen-Schoko-Osterhasen.

Die Betreuer rund um Organisatorin Lara Röling und Eltern der Kinderfeuerwehr boten ein großes Kuchen- und Süßigkeitenbuffet an, es gab kostenlose Softdrinks und die Fahrzeuge der Feuerwehr Bremthal wurden ausgestellt. Am Ende des Tages waren alle Preise vergriffen und viele Kinder sind glücklich nach Hause gegangen.

"Ein voller Erfolg", so Kinderwartin Heike Lemberg, "wie jedes Jahr" lacht Florian Merkowitsch stellvertretender Kinderwart.
Die Frage, ob es nächstes Jahr wiederholt wird, stellt sich laut aller Betreuer im Abschluss nicht. "Was so gut angenommen wird, wird beibehalten" war der einstimmige Tenor.

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Einmal im Jahr werden die Kinderfeuerwehr, die Jugendfeuerwehr und die Kräfte der Einsatzabteilung im Bereich der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) geschult.

Es soll der Blick auf Gefahrensituationen geschärft und das eigene Verhalten sensibilisiert werden, um Verletzungen und Unfälle zu vermeiden. Bei Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren, also der Kinderfeuerwehr, ist eine solche Unterweisung schwer durchzuführen, da Gefahrensituationen nicht komplett erfasst werden können.

Deshalb entstand in der KiFeu der Feuerwehr Bremthal die Idee, Gefahrensituationen nachzuspielen. Im Januar 2018 spielten die Kinder Gefahren- und Verletzungs-Situationen nach, diese wurden in Fotoserien festgehalten. Ein Jahr später entstand daraus eine umfangreiche Powerpoint-Präsentation, in der die Kinder nicht nur sich selbst erkannten, sondern auch von außen sehen konnten, was damals gezeigt und nachgespielt wurde.

Ein zweiter Block war ein interaktives Ratespiel: Gefahrensymbole wurden geraten, meistens jedoch aufgrund der bereits erfolgten feuerwehrtechnischen Ausbildung bestimmt. Danach wurde das komplette Feuerwehrgerätehaus auf den Kopf gestellt und nach diesen Symbolen gesucht: "Reizend", "Ätzend" und "Strom" wurden dann doch öfter gefunden als erwartet.

Der Höhepunkt bestand in der Frage: Schreien Kinder lauter als das Martinshorn? Mit einem Schallpegel-Messgerät wurde nun die Lautstärke der Kinder ermittelt, danach die Lautstärke des Bremthaler TLF und des MTF. Die Kinder besiegten das MTF mit einem Unterschied von 10 dB und waren mit dem Stadthorn des TLF gleichauf, 115-120 dB. Donnerwetter!

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"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile"

Über 100 Straßen- und Grundstücksplatten, irgendwo zwischen 30.000 und 40.000 Teile, drei Dutzend Bauaufträge, 9 Kinder und ein paar Erwachsene, beste Voraussetzungen für einen tollen Lego-Nachmittag.

Der Mannschaftsraum in dem normalerweise die Feuerwehrleute geschult werden, wurde kurzerhand zum Planspielraum der besonderen Art und der Platz war gerade soeben ausreichend. Die Betreuer bereiteten im Vorfeld die Straßen und Grundstücke vor, dazu waren 10 Tische erforderlich.

Als die Kifeu-Kinder dann um 15:00 Uhr kamen, war der Stadtgrundriß fertig und die Kinder konnten Bauaufträge nach ihren Wünschen wählen. Da waren eine Feuerwache, eine Rettungswache, eine Chemiefabrik, ein Hafengelände, ein Flughafen, eine Schule, ein Spielplatz, eine Transportfirma, ein Eventcenter, eine Burg, eine Kirche, jede Menge Wohnhäuser und noch mehr Fahrzeuge.

Nach drei Stunden intensiver Bauzeit, zwischendurch immer wieder gestärkt durch Knabbereien und Schnittchen, war die Stadt soweit gewachsen, dass es mit dem Spielen losgehen konnte. Jedoch wird in der Feuerwehr nicht einfach so wild drauf los gespielt, es gab Einsatzszenarien nachzuspielen und dabei zu erklären, was zu tun ist. Die "Großen" nennen das dann Planübung.

Mit "Feuereifer" wurden drei komplexe Szenarien gespielt, die Lösch- und Rettungsfahrzeuge eingesetzt und alle Aufgaben erledigt. Beeindruckend, wieviel unsere Nachwuchslöscher schon gelernt haben und in der Lage sind im Legospiel anzuwenden.

Kinderfeuerwehr singt im Seniorenheim… singt die Kinderfeuerwehr im Seniorenheim ihre Lieder. Schon zum 4. Mal machte sich die Kinderfeuerwehr Bremthal auf den Weg ins Seniorenheim Eppstein, um die Senioren mit Gesang und selbstgebackenen Keksen zu erfreuen.

Dort wurden wir schon ungeduldig erwartet. Neben dem altbekannten Klassiker „In der Kinderfeuerwehr“ (nach der Melodie von Rolf Zuckowskis Weihnachtsbäckerei) sangen wir in diesem Jahr „Winterwunderland“.

Musikalisch begleitet von Mechthild Röling gaben die Kinder für jede Station ein kleines Privatkonzert.

Im aktuellen Ausbildungsdienst wurde die Feuerwehrdienstvorschrift 3, der Löscheinsatz, geprobt. Dazu gab es am vergangen Freitag eine Übung in Bremthal, die neben Brandbekämpfung und Rettung von Verletzen, besonders Wert auf eine ideale und effiziente Positionierung der Einheiten und Fahrzeuge legte. Beteiligt waren die Freiwillige Feuerwehr Bremthal und Vockenhausen, sowie der Rettungsdienst aus Ehlhalten. Als Übungsobjekt diente ein Wohngebäude im Steinweg, der schwer zugänglich ist, da die Zufahrten eng und oftmals zugeparkt sind. Angenommene Lage war eine unklare Rauchentwicklung nach einer scheinbaren Explosion. Trotz dieser Schwierigkeiten, galt es den Löschzug nach der „Feuer 2“ Alarmierung zügig am Einsatzort aufzustellen und damit eine optimale Rettung zu gewährleisten. Als Herausforderung stellte sich dabei vor allem die Aufstellung der Fahrzeuge heraus, ohne den Zugang der Drehleiter aus Vockenhausen zu behindern. Dieses Problem konnte durch eine Koordinierung der Kräfte vor Ort, noch während der Anfahrt weiterer Fahrzeuge gelöst werden.

Nach dem Erkunden war dann klar, dass zwei Personen vermisst werden und der Keller des Wohngebäudes verraucht ist. Daraufhin wurde ein Trupp unter Atemschutz eingesetzt, der die vermissten Personen aus dem Keller retten sollte. Die erste Person konnte dann recht schnell verletzt im verrauchten Keller mittels Wärmebildkamera gefunden werden und durch ein Fenster gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach einer mehrfachen Überprüfung der Wohnung, konnte kein Brandherd der Verpuffung festgestellt werden und die Belüftungsmaßnamen wurden eingeleitet. Zeitgleich wurde die zweite Person im Außenbereich des Hauses gefunden, bei der es sich um ein Kind handelte, das nach der Explosion weggerannt war. Dieses wurde mit der Drehleiter aus einem Hang geborgen und konnte mit leichten Verletzungen ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben werden.

Zusammenfassend war es eine erfolgreiche Übung, die durch eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten geprägt war. Alle Personen konnten gerettet werden und die Kenntnisse für Innenangriff und den Einsatz der Feuerwehrfahrzeuge, hinsichtlich ihrer Positionierung, konnten vertieft werden.

Bedanken möchten wir uns bei der Familie, die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte und weisen nochmals daraufhin, dass Anwohner bitte auch weiterhin Rettungswege freihalten, um das Eintreffen von Rettungskräften vor Ort zu ermöglichen.